Kurzbeschreibung

 

Auswandern

aus der Stadt mit der höchsten Lebensqualität

in die Welthauptstadt des Verbrechens?


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Ja gerne, sagen Sandra und Lukas, und ziehen mit ihren zwei kleinen Jungs nach Johannesburg.

Klar dachten sie, dass das Leben in Südafrika anders ist. Aber gleich so total anders…

Zur Vorbereitung ihres Umzugs haben Sandra und Lukas ausgiebig Afrika-Bücher und Reiseführer für Johannesburg, Kapstadt und Südafrika studiert, doch für die täglichen Herausforderungen finden sie sich doch schlecht gewappnet: Mühsam müssen sie herausfinden, wie das hier gehandhabt wird mit dem Barfuss-Gehen in südafrikanischer Gesellschaft (nicht so wichtig), dem Abwasch mit Pool-Wasser (bisschen wichtiger), der Logik im Supermarkt (wichtig), dem Bestellen eines Telefon- und Internetdienstes (sehr wichtig) oder dem Loswerden von ungebetenen Haustieren (äusserst wichtig).

Sich heimisch fühlen in Johannesburg?

Sandra und Lukas sind weit davon entfernt, solange sie im Verlaufe eines normalen Tages mehr „Pläne machen“ müssen als ein ganzes Architekturbüro. Und es sie verwirrt, dass „Hello, Mami“ gemäss der hiesigen Logik als höflich gilt, aber „Bye Bye“ als unhöflich.

Auch ihr Familienleben leidet: Der Übergang von der Karriere- zur Hausfrau erfolgt für Sandra über die Seufzerbrücke. Und dann brauchen sie auch plötzlich einen Übersetzer, um ihre Kinder zu verstehen…

Auf Reise in Südafrika…

sucht die Auswandererfamilie auch Antworten zu ihren Fragen: Wie wurde das Volk der Zulu zum grössen Schrecken des britischen Weltreichs? Welches Hobby wählen Löwen? Auf Safari im Krüger Park hat das Fahrzeug kein Dach – hat es auch kein Bremspedal? Welches ist eigentlich das gefährlichste aller Tiere in Afrika? Verwechseln die Südafrikaner Golfplätze mit Nationalparks? Wer hat die beste Aussicht auf Kapstadt? Mit welcher Frisur verlässt man den Tafelberg? Wer hat mehr Land: ein durchschnittlicher Farmer in Südafrika oder der Fürst von Liechtenstein? Wie überlebt man die hiesigen Gewitter? Oder, noch viel wichtiger: Wie überlebt man als Ausländer in Südafrika?

Unterhaltsame Situationen und Anekdoten, gewürzt mit ernsten Themen und geschichtlichem Hintergrund:

Boerewors und Chardonnay: Ein Jahr in Südafrika

ist ein Urlaubsbuch und ein praktischer Ratgeber für jeden Südafrika-Liebhaber – und alle, die es werden möchten

 

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Schauen Sie mal rein: Ihre Leseprobe

 

2

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Alle Zutaten für eine filmreife Szene sind zur Hand: Ein liebender Ehemann mit Rosen für seine Frau; eine liebende Ehefrau, die fünf Wochen von ihrem Ehemann getrennt war; ein kleiner Junge, der seinen Papa endlich wieder hat; ein süsses Baby, das mit grossen Augen in die Welt schaut; sogar ein einigermassen exotischer Schauplatz, der Flughafen von Johannesburg. Und trotzdem haben es die Regisseure des normalen Lebens nicht geschafft, daraus eine jener Hollywood-typischen, herzrührenden Szenen zu zaubern, die den Zuschauer das Taschentuch zücken lassen.

Wären wir in einem Film mit Jennifer Aniston, dann hätten Ehemann und Ehefrau alle Zeit der Welt, um sich tief in die Augen zu schauen und sich nicht mehr loszulassen. Wobei man sich fragen kann, wie sich in der Zwischenzeit die Kinder verhalten, und weshalb die Gepäckkarre nicht innerhalb von Nullkommanix geklaut wird, wenn deren Besitzer so offensichtlich nichts ausser sich selbst wahrnehmen. Aber vielleicht bin ich da einfach zu sehr kopflastig. Mein Göttergatte schaut sich ja auch keinen James Bond-Film mit mir an. Er meint, ich nehme ihm den ganzen Spass, wenn ich dauernd den Kopf schüttle und Kommentare abgebe wie „Unrealistisch!“ „Wie soll denn das gehen?“ „Weshalb braucht man ein Kaminfeuer am Strand von Kuba?“.

In der ganz realen Welt am Flughafen von Johannesburg ist es so, dass Tim seinen Papa komplett in Beschlag nimmt, sobald er ihn im Ankunftsbereich erspäht. Und Max seine Mama, denn seit unserer Ankunft auf südafrikanischem Boden besteht er darauf, dass er unser neues Leben nur auf meinem Arm in Angriff nehmen kann. Nur gut, dass die Südafrikaner und insbesondere die Johannesburger so kinderfreundlich sind: Eine Flughafenangestellte hat mich, die allein reisende Mutter mit zwei Kleinkindern, schon seit der Flugzeugtreppe unter ihre Fittiche genommen. Mit ihrer Hilfe sind wir an den Warteschlangen vorbei durch Passkontrolle und Zoll gesegelt, und nun schiebt sie auch unsere Gepäckkarre. Lukas dirigiert sie durch die Traube der Menschen, die auf jemanden warten, in Richtung Parkhaus. Ich stolpere hinterher, kann es noch kaum fassen: Wir sind in Südafrika gelandet. Als Einwanderer. Und es fühlt sich so normal an.

Die nächsten zwei Wochen, bis der Container mit unseren Möbeln und anderen Habseligkeiten geliefert wird, verbringen wir in einer kleinen Wohnung in einer Bed&Breakfast Pension. Diese Pensionen gibt es in Südafrika zu Tausenden, wenn nicht sogar zu Hunderttausenden. Es ist hier keineswegs ungewöhnlich, dass ein Ehepaar zwei Zimmer auf seinem Grundstück oder sogar in seinem Haus an Gäste vermietet. Die dürfen es sich dann im Esszimmer und manchmal sogar im Wohnzimmer bequem machen und den Pool mitbenützen. In unserem Fall ist es jedoch ein grösseres B&B mit kleinen Häus-chen, in denen die Zimmer sind, eigentlich ein Hotel. Auf dem Gelände streichen rund acht Hunde herum, die zwar zu den Gästen sehr freundlich sind, aber doch sicher die Aufgabe haben, ungebetene Eindringlinge zu verscheuchen. Keine Ahnung, wie sie die einen von den anderen unterscheiden, aber angeblich sind Hunde ja sehr intelligent.

Endlich in Südafrika angekommen, fühlt es sich nun an, als hätten wir auf der Autobahn einen Vollstopp gerissen. In den letzten Wochen war ich immer ausgebucht gewesen. Aber nachdem ich in unserer kleinen B&B-Wohnung die Koffer ausgepackt und unsere beschränkten Habseligkeiten möglichst praktisch verstaut habe, gibt es vorerst keine weiteren Aufgaben.

Ausser die wilden Tiere zu besuchen.

Der „Lion Park“ von Johannesburg liegt praktisch gleich um die Ecke. Also nichts wie hin. Man kann dort nicht nur – wie es der Name vermuten liesse – Löwen beobachten, sondern auch eine ganze Anzahl anderer afrikanischer Tiere. In unserem Mietauto fahren wir erst die Safari-Strecke ab und bewundern Zebras, Gnus und Strausse. Dann besuchen wir die Löwen in ihren vier kleeblattartig angeordneten Gehegen. Die hiesigen Löwen sind genau, wie sie gemäss Lehrbuch sein sollen: faul. So ein König der Tiere frisst sich ja in freier Wildbahn nur ein bis zweimal pro Woche satt, sofern die Jagd erfolgreich war, und sobald sein Bauch genügend voll ist, legt er sich hin. Und ruht sich ein paar Tage aus. Wir sind also ganz entzückt, als ein junger Löwe voller Tatendrang beschliesst, sich die Welt mal von oben anzuschauen und auf einen Baum zu klettern. Wie fotogen! Es stauen sich die Autos, und trotz ausdrücklichen Warnungen werden Autoscheiben heruntergedreht, um ja nichts zu verpassen. Nach einigen Minuten können wir jedoch beobachten, wie die Autoscheiben beim Auto vor uns mit hektischer Eile wieder hochgekurbelt werden, denn ein Löwenweibchen schnuppert, kratzt und leckt am Seitenspiegel des Autos.

Soweit ich sehen kann, entstehen aufgeregte Diskussionen im Wagen, doch der Aktionsradius der Angegriffenen ist klein, sie sind in der Autokolonne eingeschlossen. Von da an beäugen wir misstrauisch jede Bewegung des Löwen-Rudels, in der Hoffnung, dass unser Auto nicht ähnlich malträtiert wird. Zur Beruhigung versichern wir uns gegenseitig, dass es sich um einen Mietwagen handelt, und im Notfall können wir ja immer noch Tim ärgern. Das anschliessende Gebrüll, in das Max sicher auch einstimmen würde, sollte einen Löwen mit Leichtigkeit in die Flucht schlagen.

Tim benimmt sich schon wie ein kleiner Südafrikaner, als wir auf der Terrasse des Lion Park zu Mittag essen: Er will unbedingt seine Schuhe ausziehen. Seinem Argument, alle anderen würden schliesslich auch barfuss herumlaufen, kann nicht widersprochen werden, weil es stimmt. Sogar im Flughafen haben wir beobachtet, wie zwei Kinder samt Papa barfuss in der Ankunftshalle warteten. Und hier rennen jede Menge blonde Racker mit blossen Füssen herum, unser Sohn passt also prima ins Bild. Das Restaurant ist sehr typisch für Südafrika: Man serviert viel gegrilltes Fleisch und Sandwiches mit Pommes Frites, die hier chips genannt werden (was bei uns Pommes Chips heisst, kriegt man hier unter dem Namen crisps) und es hat einen Spielplatz. Wie luxuriös!

Seit etwas mehr als drei Jahren, genau: seit Tims Geburt, haben wir kaum mehr in Restaurants gegessen. Nicht etwa weil uns das keinen Spass machen würde, sondern weil es jedes Mal einen grösseren organisatorischen Aufwand erforderte. In Zürich ist es – gelinde gesagt – schwierig, mit einem Kind ein Restaurant zu besuchen. Zuerst haben wir uns wochenlang Gedanken darüber gemacht, welches Restaurant wir kennen, in dem ein Kinderwagen parkiert werden könnte. Dann haben wir uns damit abgefunden, dass das Stadtzentrum eine no-go-Zone ist, denn dort ist  es auch ohne Kinderwagen in der Regel so eng, dass sich nur die Person mit der kleinsten Kleidergrösse zwischen den Tischen durchschlängeln und hinter dem Tisch Platz nehmen kann. Diese Person hat zwar dadurch die beste Aussicht und die Genugtuung, anerkanntermassen einen schmalen Hintern zu haben, sie trägt aber auch das Risiko, dass derselbe beim Hindurchschlängeln von den vollen Spaghetti- oder Salat-Tellern des Nachbartisches einen Fleck abkriegt oder deren Weingläser zu Fall bringt.

Wir entschieden uns also, mit dem Restaurant-Besuch zu warten, bis Tim sitzen konnte, da der Kinderwagen nirgends an einem Tisch zu parkieren war. Doch auch dann mussten wir enttäuscht feststellen, dass in den Gaststätten kaum Kinderstühle erhältlich sind, insbesondere keine, in denen die Knirpse unter Kontrolle bleiben. Restaurant-Besuche wurden mit der Zeit auch nicht einfacher, weil bei einem schreienden, sich windenden Kleinkind mit Tomatensaucen-Bart und -Händen der „Och wie süüüss!“-Effekt deutlich kleiner ist als bei einem Baby, und so sind wir seufzend Kunden von Take-aways geworden.

Und hier also: Sonne, Restaurant mit Terrasse, Tim auf dem Spielplatz, Max schläft, und unser Essen wird serviert. Plötzlich fühlt es sich ein bisschen wie Urlaub an.

Vielleicht hat ja auch das Essen einen klitzekleinen Anteil an der Urlaubsstimmung, denn dieses erinnert mich qualitativ stark an Touristenfallen am Mittelmeer. Und wahrscheinlich gibt es auch in einer Imbisstheke am Grand Canyon ähnliche Gerichte.

Nachdem wir gefüttert sind, machen wir uns auf zur Fütterung der Giraffen. Ein Teil des Lion Parks kann zu Fuss erkundet werden, und dort können die Besucher den Tieren ganz nahe kommen. Zum Beispiel kann man einen Holzturm erklimmen und dort oben die Giraffen mit Heukeksen füttern. Was in meiner Familie aber niemand ausser mir wagen will. Tim möchte irgendwie schon, aber dann verlässt ihn der Mut, und er überlässt mir das Futter. Schade für ihn, so verpasst er das Gefühl einer ungewöhnlich rauen, rund 30 Zentimeter langen, dunkellila Zunge, die sich suchend in und um die Hand schlingt. Und er kann die wunderschönen langbewimperten Augen der Giraffen nicht aus der Nähe betrachten. Dabei ist das doch der Witz an diesem Turm, dass die Besucher einmal das Gesicht einer Giraffe sehen können, anstatt nur von unten in ihre Nasenlöcher und Halsbeugen starren zu müssen.

Tim ist dafür mutig genug, um die kleinen Löwen zu streicheln. Ich knipse eifrig, und eines dieser Fotos wird danach seine Freunde aus der Küsnachter Kinderkrippe nachhaltig beeindrucken. Damit ist ihr Weltbild gefestigt: Wer in Afrika wohnt, ist täglich unterwegs auf Abenteuer mit den wilden Tieren!

Wir halten an einer Ampel, die hier robot genannt werden.

„Guck mal, da. Der da, links, der jetzt auf unsere Höhe aufgeholt hat. Siehst Du den?“

„Mhm?“ Ich drehe den Kopf nach links und gucke, und rund 12 Augenpaare schauen zurück.

„Das ist ein Taxi. Zu denen musst Du möglichst viel Abstand halten. Was auch immer die machen: Die haben Vortritt.“

Ich lerne meine erste Lektion im südafrikanischen Strassenverkehr. Auf der linken Strassenseite zu fahren ist ein Klacks im Vergleich zu den Geheimnissen im Umgang mit den südafrikanischen Taxis. Da es in diesem Land keinen nennenswerten öffentlichen Verkehr gibt, benützt der grössere Teil der Bevölkerung Taxis. Wer dabei an Mercedes Luxuslimousinen mit Lederpolster und Nussbaum-Intarsien denkt, liegt falsch. So falsch, wie man nur kann. Taxis sind Klein-Busse variablen, aber fast immer beträchtlichen Alters, die statt der zugelassenen 12 Passagiere eher deren 16 transportieren und von einem Fahrer ohne Führerausweis navigiert werden. Zu diesem Schluss bin ich gelangt, weil sich die Taxi-Fahrer an keine der mir bekannten Strassenregeln halten. Ihre Regel lautet: Platz da, jetzt komme ich! Vor der Ampel quetschen sich die Fahrer links an der Kolonne vorbei, um dann kurz vor grün vor der wartenden Menge loszupreschen. Taxis schaffen es auch, auf den Sandwegen, die neben den asphaltierten Strassen in den ländlicheren Teilen von Johannesburg zu finden sind, wartende Kolonnen zu überholen und sich dann einfach wieder in die Autoschlange hineinzuquetschen. Dies gelingt problemlos, weil die Fahrer aller anderen Autos keinen Kratzer riskieren wollen, während der Taxifahrer sich um seine fahrende Altmetall-Sammlung keine Sorgen machen muss. Ich habe mir sagen lassen, dass man manchmal sogar durch ein Loch im Boden die Fahrstrecke betrachten kann. Ein Gefühl fast wie im Flugzeug mit diesen Boden- und Nasenkameras.

Taxi zu fahren, scheint ein Erlebnis zu sein. An dem ich aber leider nicht teilnehmen kann. Weisse werden in Johannesburger Taxis nicht gesichtet.

Während sich die südafrikanischen Autofahrer ausnahmslos und stundenlang über die Taxis aufregen können, imponiert mir das System. Wenn ein Taxifahrer zweihundert Meter vor einer Ampel von der linken auf die vierte Spur rechts wechselt, weil er dort einen Kunden erspäht hat, und der restliche Verkehr um ihn herumfliesst, so hat das doch eindeutig künstlerische Qualitäten. Ich finde es auch nicht ungerecht, dass die Taxifahrer Boden gut machen, wo sie können, und dass dies auf Kosten von uns „normalen“ Fahrern geht. Meiner Meinung nach repräsentieren sie den öffentlichen Verkehr und sollen darum auch ruhig Vorfahrt oder sogar eine eigene Spur haben.

Und dann ist da noch das System, mit dem ein Taxi herbeigewinkt wird: Man muss sich anhand von bestimmten Handbewegungen darüber verständigen, wohin das Taxi fährt. Interessant, nicht? Ich durchblicke den Code nicht und bin zu gehemmt, um zu fragen. Allzu gerne würde ich einmal die Erfahrung machen und ein Taxi benützen, aber das hat mir Lukas strikte verboten. Sogar unsere Maid wird mir, wenn auch sehr diplomatisch, mitteilen, dass es eine schlechte Idee wäre. Schade.

Ein normales Taxi, also eines, wie wir es uns vorstellen, wird hier übrigens meter-taxi genannt. Ich glaube, dass ich in einem Jahr Südafrika so circa fünf meter-taxis gesehen habe. Im Vergleich dazu: Als wir einmal an einem Feiertag rund 30 Minuten auf der Autobahn in Richtung Stadtzentrum unterwegs waren, überholten uns drei Ferraris. Nun gut, das war dann aber auch nicht wirklich repräsentativ.

Wer also nicht Taxi fahren will, darf oder natürlich muss, der braucht ein Auto. Ohne geht nichts. Die Südafrikaner verbringen viel Zeit in ihrem Wagen und sind daher auch ein bisschen besessen davon. Ich mache mir nicht viel aus Autos, doch sogar ein Banause wie ich muss bemerken, dass es hier von Mercedes und BMWs nur so wimmelt. Und von Geländewagen. In allen Variationen und Grössen, sozusagen Grösse Einfamilienhaus, Grösse Doppelhaus und Grösse Schulhaus. Autos gelten in Südafrika als Statussymbol, eher noch mehr als in Europa. Deshalb beisst der Südafrikaner auf die Zähne und schafft sich ein teures Gefährt an, auch wenn er es sich kaum leisten kann. Und teuer sind die Autos hier, sogar wesentlich teurer als in der Schweiz, die bekanntlich eine Hochpreisinsel in Mitteleuropa ist. Aber, wie unsere Maklerin Annette uns schon am ersten Tag erklärte, die teuren Wagen haben neben dem Prestige noch einen grossen Vorteil: Sie behalten ihren Wert, vor allem wenn sich der südafrikanische Rand gegenüber den europäischen Währungen abwertet. Bei einem Wiederverkauf kann sich die Investition also durchaus lohnen. So argumentieren zumindest die Südafrikaner männlichen Geschlechts, wenn sie ihr Auge auf ein neues Spielzeug geworfen haben.

Dies ist ein Ausschnitt aus Kapitel 2 von:

Boerewors und Chardonnay – Ein Jahr in Südafrika
von Barbara Brühwiler
3. Auflage
erschienen im Wiesenburg Verlag

 

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Viel Vergnügen beim Lesen!